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Die gute Bloggerei

„Einfach einen Reiseblog zu betreiben bringt heute nichts mehr, dieser Zug ist längst abgefahren.“ Eine Ansage gleich zu Beginn. Sebastian von „Off The Path“ teilt seine 6 besten Tipps für Reise- Abenteuer- und Sonstwas-BloggerInnen. Und als Sahnehäubchen gibt’s zum Schluss auch noch ein Goody für alle LeserInnen!

Sebastian, wer?

Den Zugriffszahlen seines Blogs zufolge, stehen die Chancen gut, dass du schon mal vom Pfad abgekommen und auf Sebastians Seite gelandet bist. Wie auch immer, hier ein Kurzportrait:
Sebastian Canaves ist der Autor hinter dem Abenteuerblog “Off The Path.” Gegründet 2011, ist Off-The-Path.com heute einer der führenden Reiseblogs.  Ursprünglich in english only werden die Beiträge längst auch auf Deutsch veröffentlicht.  Seit Anfang 2013 gar en francais. Oh là là!
Seit 2007 reist Sebastian um die Welt und hat in Ländern wie Australien, Bulgarien, Niederlanden und Thailand gelebt. Er hat International Business and Management Studies in den Niederlanden studiert und war als Marketing Berater in Australien und Thailand tätig. Sebastian führt neben seinem Blog Off The Path auch noch das Blog Camp und Transit Media. Auf der kürzlich stattgefundenen DNX – Digitale Nomaden Konferenz in Berlin war er als Sprecher geladen. Klar.

Auf seinem Blog schauen jedenfalls mehr als ein paar Menschen pro Tag vorbei: Im vergangen Jahr hat Sebastian zehntausende  (laut Spiegel-Artikel 80.000!) Euro mit seinem Blog umgesetzt. Der Mann macht also ganz offensichtlich wenig falsch und viel richtig. Mehr Schmied als Schmiedl, also.
Und genau deswegen habe ich Sebastian um seine 6 besten Tipps für BloggerInnen gebeten. In aller Kürze und auf den Punkt gebracht, gelten seine Tipps nicht nur für Reiseaficionados, Abenteuer- und Outdoor-Füchse, sondern für alle BloggerInnen da draußen.

Sebastian Canaves‘ 6 Tipps für BloggerInnen

Ab hier in Sebastians Worten:

1. Finde eine Nische

Einfach einen Reiseblog zu betreiben bringt heute nichts mehr, dieser Zug ist längst abgefahren. Um wirklich erfolgreich zu sein, musst Du Dich heute für eine Nische entscheiden. Ich wiederhole das gerne noch einmal: Du musst Dich für EINE Nische entscheiden! Wir haben alle viele Interessen und wollen am liebsten über alles schreiben, das verstehe ich, wird aber dein Leser nicht verstehen und ihn auch nicht interessieren. Wenn sich ein Leser für vegetarischen Lifestyle interessiert, dann liest er sich wahrscheinlich Veggie-Love.de durch, wenn er sich für Abenteuerreisen interessiert, wird er sich Off-The-Path.com durchlesen und wenn Backpacking eher sein Ding ist, dann ist PlanetBackpack.de wahrscheinlich der richtige Blog für ihn.

Eine Nische ist ein kleines Teilsegment vom Gesamtmarkt, in welchem Du Produkte, Dienstleistungen oder aber auch einen Blog mit wenig bis sehr wenig Konkurrenz vorfindest. Um genau herauszufinden, ob es einen Markt für deine Nische gibt, solltest Du eine Keyword Analyse betreiben.

Die Entscheidung für eine Nische hat viele Vorteile. Du kannst dich etwa viel schneller als Experte in Deiner Nische positionieren, Du kannst deine Leser (Publikum) viel genauer erreichen und anschreiben, deine Blogposts und Dein lassen sich viel leichter und besser für SEO optimieren und vieles mehr!

2. Social Media – What goes around comes around

Bloggen fällt eigentlich unter den Bereich Social Media und in den sozialen Medien ist es so, dass du erst unglaublich viel gibst und dann irgendwann etwas zurückkommt. Auf Facebook teilst Du wertvolle Inhalte,  kommentierst und vernetzt Dich mit anderen Seitenbetreibern. Auf Instagram, gehst Du verschiedene Hashtags durch und kommentierst und likst andere Instagrams. Auf Twitter schriebst Du mit anderen hin und her. Das machst Du eine Weile lang und Du wirst lange nichts merken, aber irgendwann werden andere auf Dich aufmerksam. Beim Bloggen ist das nicht anders: Du musst, als Newbie, erst einmal viel für andere machen, damit diese irgendwann auch was für Dich machen.

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3. Schreibe Gastbeiträge

Gastbeiträge sind eine gute Art #2 umzusetzen. Indem Du anderen Bloggern Deinen BESTEN Inhalt gibst, gibst Du ihnen etwas wertvolles. Sie werden Dir sehr dankbar sein, da sie ein bisschen Pause haben und einmal keinen Beitrag schreiben müssen und werden Dich im Gegenzug auf ihren Kanälen promoten. Sie haben Dich ab sofort auch auf den Schirm, werden vielleicht Deine Seite liken und öfter Deine Inhalte sehen. Die Wahrscheinlichkeit, dass ich den Inhalt eines meiner Gastautoren teile ist größer, als die eines Bloggers, den ich nicht kenne! Das bringt mich zu Punkt 4…

4. Netzwerken

Wenn ich jemanden kenne, bin ich eher bereit was für ihn zu tun als für einen Unbekannten – egal wie gut oder schlecht der Beitrag ist. Ich habe gerade einen 300$ Rucksack gekauft, weil ich den Hersteller kennengelernt habe. Ich hätte auch einen billigeren und vielleicht gleich guten Rucksack kaufen können, aber ich kenne den Hersteller nun persönlich, wir haben zusammen getrunken und haben uns gut verstanden. Ich habe das Geld gerne dafür ausgegeben. Gleiches gilt fürs Bloggen: Ich teile und promote andere Blogs und Blogger, wenn ich mich mit ihnen gut verstehe. Und wie kann man das machen? Natürlich in dem ich mich mit ihnen Vernetze und mich mit ihnen auf ein oder zwei Bierchen offline treffe und man nicht nur online, sondern auch auf einer persönlichen Ebene verbindet.

5. Branding

Branding ist das A und O. Du hast als Blogger einen Auftrag, dieser ist es meistens die Leute über ein gewisses Thema zu informieren und inspirieren. Das solltest Du auch überall machen. Egal ob Online oder Offline, auf Twitter oder auf Facebook. Dein „Warum“ ist wichtig und das sollte sich auf deinem Blog widerspiegeln. Dein Branding ist nicht nur die Story Deines Blogs, sondern das was in den Köpfen der Leser auftaucht, wenn sie an Deinen Blog denken. Es ist die Philosophie des Blogs und die Werte die Du versuchst zu kommunizieren. Informiere dich über Branding und Positionierung – das ist das Fundament Deines Blogs!

6. Schreibe genialen Shit!

Es gibt nichts Schlimmeres, als ausgekotzte Wörter, die irgendwie schnell zusammengeschmissen wurden, zu lesen. Der Leser merkt, ob Du Deinen Beitrag schnell auf dem iPad geschrieben hast oder ob Du Dich wirklich stundenlang mit dem Thema auseinander gesetzt hast und einen wirklichen MEHRWERT bietest. Was hat einen Mehrwert? Natürlich hilfreiche Beiträge, Beiträge bei denen der Leser am Ende schlauer rausgeht und etwas Neues gelernt hat, ein neues Gadget gefunden hat , das sein Leben leichter machen usw… Einfach nur “Mein Flug nach XY” oder “Mein Essen bei ABC” hat keinen Mehrwert außer Du willst kommunizieren wie cool Du bist und was Du nicht alles gestellt bekommst! Lange Inhalte kommen am Besten an und es ist wichtig das Deine Beiträge gut zu strukturieren und gute Überschriften haben. Wie hier, Du weißt ganz genau worüber ich in jedem Absatz schreibe.

Und zum Schluss ein Goody…

Wenn Du noch mehr über das erfolgreiche Bloggen lernen, lesen und sehen willst, solltest Du Dich bei der ersten Blog Schule Deutschlands anmelden. Das Bloggen hat mir ein Leben ermöglicht, das ich mir früher nur erträumt habe. Heute kann ich sagen, ich Lebe meinen Traum und das dank des Bloggens!
Mit dem Gutscheincode ‚ANGEKOMMEN‘, erhältst du 20 € Rabatt! Also, entweder Du willst einfach nur ein paar Wörter in deinen Laptop tippen oder Du willst wirklich erfolgreich Bloggen – wenn letzteres Dein Ziel ist und Du andere mit Deinem Blog inspirieren willst, solltest Du Dich unbedingt anmelden!

 …herzlichen DANK an Sebastian…

…und interessanten und kontroversen Lesestoff zum Thema Digitale Nomaden:

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