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Aufbruchsstimmung

Es gibt Momente, da ist alles klar. Man weiß es. So geht’s und nicht anders. Der Gedanke fühlt sich richtig an. Dieser Zustand stellt sich nicht oft ein. Wenn er also mal kurz vorbeischaut, sollte man gut aufpassen und die damit verbundene Vorstellung verinnerlichen. Muss sie doch von nun an der Realität standhalten.
Ich hatte gerade deraritgen Kurzbesuch. Und dieser hat sich gar ins Gästebuch eingetragen. Zur nachhaltigen Erinnerung. Zwar wusste ich bereits im Voraus was darin festgehalten werden wird, aber jetzt wurde es auch ausformuliert.
Nun heißt es erste Schritte zu setzen. Wenn mal einmal auf dem Weg ist, will man auch weiter gehen. Und irgendwann auch nicht mehr umkehren. Man ist bereits mit dem eingangs erwähnten Gedanken in Bewegung. Wenn sich diese dann auch noch manifestieren kann: Freiheitsgefühl. Gut.

Freiheitsgefühldokumentierende Zeilen die ich hier schreibe, eigentlich. Erinnerungstechnisch wertvoll. Wieder Bewegung im Bereich lebenszeitausfüllende Betätigung: Neue Impulse haben mich wieder ein Stück weiter geschoben. Auf besagtem Weg. Authentizität und Eigenverantwortung, die Wegweiser. Abhängigkeitsarbeitsverhältnissen den Rücken kehren. Spannende Ideen gibt es viele. Also während Etappenorte sich bereits am Horizont abzeichnen, ist das Ziel nach wie vor weitgehend unbekannt.

Andernorts ist der Weg schon klarer.


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Schrittweise zeichnet sich langsam ein konkretes Bild. Pyrenäen-Tour mäßig. Und zwar werde ich, das Mountainbike im Gepäck – den Radkarton als einziges Gepäckstück bei der Buchung anzugeben gefällt mir – in Wien per Flugzeug aufbrechen. Am 6. Juli, um 7.30 Uhr nach Barcelona mit der Linie aus Berlin. Der Flug mit Radkarton und Handgepäck kostet mich rund 130 (!) Euro und dauert zweieinhalb Stunden. Ich wollte ja mit der Bahn anreisen, aber der drei- bis vierfache Preis und eine bis zu 20 Stunden längere Anfahrt, noch dazu mit zwei bis acht Mal Umsteigen, haben mich doch bewogen, CO2-fußabdruckungünstig anzureisen.
Jedenfalls, aus dem Messiland werde ich dann ohne langem Aufenthalt per Bahn nach Llançà weiterreisen. Der kleine Ort an der Costa Brava hat sich nach monatelangen Recherchen als Startort meiner Tour durchs Gebirg herauskristallisiert. So kann ich wie geplant quasi aus dem Mittelmeer starten, um nach geschätzten 12 bis 14 Tagen abermals salziges Wasser an meinen dann gestählten Waden spüren zu können.

Die Routenplanung für die Strecke zwischen den beiden größeren Teichen ist soweit abgeschlossen. Ich habe unzählige Berichte in Foren durchstöbert, nach möglichen Routen gesucht und bin nun fündig geworden. Bzw. habe ich mich nun einfach für eine Variante – aber auch hier werde ich noch Änderungen nach meinen Präferenzen vornehmen – gefunden.
Es werden wohl um die 1000 km und ungleich mehr Höhenmeter werden. Andorra, Nationalparks, Canyons und so weiter. Fast alles dabei. Einblicke in diese geografische Wegfindungs- und Orientierungsbemühungen werden der interessierten LeserInnenschaft noch präsentiert.

Hier und da, angekommen in der Aufbruchsstimmung, also.

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2 Kommentare

  1. Wäre übrigens super & interessant, wenn Du auch so auflistest bzw. als Beitrag bloggst, was Du dann alles genau mit nimmst – weil viel Gepäck wirst Du vermutlich nicht schleppen wollen – Rucksack, Satteltaschen,…?

    • angekommen.in angekommen.in

      Natürlich. Ist schon in der Pipeline. 🙂

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