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Wie die Zeit vergeht

Ein Jahr ist es nun schon wieder her. Im Februar 2013 gab es hier den ersten Artikel zu lesen. Zuvor wurde ein bisschen auf Tumblr rumgespielt. Wie auch immer, jetzt ist es an der Zeit für ein zwischenzeitliches Kurzresümee. Zur Einstimmung meine ersten Zeilen von anno dazumal:

Schritte

Erste Wörter auf einer leeren Seite. Da muss man schon mit Bedacht wählen. Oder auch nicht! Erste Sätze beim Versuch schreibend einen Weg zu finden. Zeigt doch der Wegweiser scheinbar immer wieder in diese Richtung. Themen gibt es viele. Orientierung gewünscht. Schreiben. Gleichgewicht. Leben. Sinn. Freude. Einfach drauf los. Planlos. Ideenreich.


Erster Zwischenbericht: Einzelne Wörter, durch Punkte getrennt, aneinander zu reihen, das kann ich.


Ist regelmäßigkeit notwendig? Oder Struktur? Oder Ziel? Tagebuchblabla, Themenrecherche, Journalismus? Eine Reise beginnt man angeblich ja mit dem ersten Schritt. Das gilt auch, wenn das Ziel nicht bekannt ist. Schreiten heißt FortBewegung. Das ist gut. Soviel ist sicher. Glaub ich.

Ja, diesen Kurzbeitrag schrieb ich vor zwölf Monaten.

Handfestes

Zahlen geben ja, so wird behauptet, Auskunft über Erfolg. Zahlenmaterial gibt’s auch zu meinem kleinen Weblog. Die Zugriffszahlen meines Machwerks sind aber eigentlich nicht mal der Rede bzw. der Zeilen wert. Weil mich diese Daten aber ab und an auch bei  anderen kleineren Schreiberei-Projekten interessieren würden, präsentiere ich im Folgenden meine topaktuellen Zahlen. Vermutlich hat jeder in drei Minuten hastig erstellte, und alle zwei Monate mit einem Bericht vom Stuhlgang des geliebten, gemeinen Goldfisches aktualisierte Blog, mehr Traffic, aber wie auch immer. Und außerdem: Diese wenig erbaulichen Zahlen liest ja dann auch niemand. Ironie.

Hier also mein First-Year-Analytics-Striptease:

  • 1145 Personen besuchten angekommen.in
  • 5802 Seitenaufrufe gesamt
  • 4:23 durchschnittliche Besuchsdauer
  • 39% Returning Visitors
  • 33 Blogeinträge, also ein Artikel alle eineinhalb Wochen.
  • Meistgelesene Artikel: 1. How-To Guide: Fotografieren auf der Radtour, 2. Energieriegel einfach selber machen, 3. Aufbruchsstimmung, 4. København
  • Super Interviews mit Martin Hülle, Jürgen Weininger, Carsten Schymik Danke nochmals an dieser Stelle.
  • Ach ja, und ein neues Gewand zum Einjährigen.

Weiteres Gedankengut

  • Ich habe keine Lust meinen Blog im Sinne der Reichweite über Facebook oder andere soziale Medien zu promoten. Ja, ja, getwittert wird doch ab und an.
  • Ich mag nicht für die Suchmaschinen schreiben. Optimierungsmöglichkeiten bleiben ungenutzt.
  • Kein klares Thema zu haben ist auch nicht im Sinne des LeserInnenzugewinns. Da gilt es Nachzubessern, oder es so zu belassen.
  • Ich bin einfach zu oft schreibfaul (gewesen). Da gibt es noch Luft nach oben. Ich gelobe Besserung.
  • Mein Blog ist mehr persönliches Tagebuch, mit Gedankenordnungsfunktion oder um Ideen für mich selbst zu präzisieren und weniger „How-to“ bzw. „7 Gründe für“-Fundstelle, als urpsünglich gedacht.
  • Wermutstropfen 2013: Das 13er-Jahr und damit das Treiben hier im Blog sollte im Zeichen der großen und lebensverändernden Pyrenäen-Tour stehen. Das war dann wohl nix.

Was meint ihr?

Und abschließend, im Sinne des Zugriffszahlenzuwachses, will ich die treue LeserInnenschaft ihrerseits um Feedback bitten: Wünsche? Worüber soll ich mehr vermehrt schreiben? Welche Themen sind fürchterlich uninteressant? Und so weiter…

Perspektive

Wie auch immer, das laufende Jahr wird spannend, oder langweilig. Ich werde darüber schreiben, oder schweigen. Geben wirds jedenfalls den gemeinsamen Podcast mit Emanuel. Man darf also mit Recht gespannt sein, oder schon jetzt gelangweilt. Die Zeit vergeht und das Leben ist das, was passiert, während man andere Pläne macht. Pralinenschachtel halt.

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