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Kategorie: Balkan

Übers Wochenende nach Sarajevo

Sarajevo ist nicht die schönste Stadt, auch nicht die größte oder die grünste. Die Hauptstadt Bosnien und Herzegowinas ist aber sicher eine der interessantesten Städten, die ich je besucht habe. In der 500.000-Einwohner-Stadt ist der Krieg noch spür-, die vielfältigen kulturellen Einflüsse unverkennbar. Sarajevo ist aber sicher nicht nur für Balkan-Liebhaber eine Reise wert. Ein paar nützliche Tipps für den Wochenend-Trip:

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Malko Tarnovo: das Ende Europas

Kurvig windet sich die schmale Straße raus aus Malko Tarnovo, die bewaldeten Hügel hinauf. Die kleinen Häuser und Hütten bleiben hinter uns. Das 3000-Seelen-Dorf am südöstlichsten Zipfel Bulgariens liegt nur ein paar Kilometer von der türkischen Grenze entfernt. Grenzdorf im Nirgendwo, das Ende Europas. EU-Außengrenze also – oft ist von ihr dieser Tage zu lesen. Vor zwei Wochen war ich vor Ort, saß mit JournalistInnen im Kleinbus Richtung Grenzübergang.

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Bulgarien kulinarisch: Boza, Pitka, Baniza

„Habt ihr dort auch Ernährungssicherungsprojekte besucht?“, fragt die grinsende Kollegin nach meiner Rückkehr aus Bulgarien. Das Interesse ist nicht beruflicher Natur. Natürlich nicht. Vielmehr mobbt mich die Gute. Und das mit Freude. Die Essenz der permanenten Sticheleien: Ich würde (im Büro) quasi nicht essen. Und wenn, dann nur Salat, Naturjoghurt und Nüsse. Und jetzt: Hilfsprojekte in Bulgarien, abgemagerter Stefan – klar soweit, oder? Die Bemerkungen der scharfzüngigen Kollegin immer ein Genuss. Tatsächlich habe ich auf meiner Bulgarien-Kurzreise aber nicht das karge Office-Menü, sondern allerlei andere Köstlichkeiten vertilgt. Von diesen soll hier zu Lesen sein:

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„Warum fahrt ihr in den Kosovo?“ – Reise ins jüngste Land Europas

15.30, C4, Aroma, Südtirolerplatz, so steht es in Hasims Kurznachricht. C4, eine Station auf dem Wiener Hauptbahnhof. Aroma, die Busline. 15.30 Uhr, Abfahrtszeit. Zwei Plätze reserviert auf Stefan und Martin, Nachname obsolet, meinte unser Freund. Das Ziel: Prishtinë, Kosovo.

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