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Freeletics: Alternativ-Training im Wohnzimmer

Gestern schwimmen im Keller, heute turnen im Wohnzimmer. Wenn Arbeit, Hund und Umstände die Zeit für Training limitieren, ist Turnerei in den eigenen vier Wänden Ersatzprogramm. Wenn ich trainieren will, aber keine Zeit für Training bleibt, dann ist Freeletics angesagt. Was kann das super trendige Intensiv-Training? Eine erste Annährung.

Turnen statt Ergometer

Du bist Radfahrer und Triathlet, warum setzt du dich nicht einfach auf den Ergometer oder fährst auf der Rolle, antizipiere ich die erste LeserInnenfrage. Berechtigter Einwand. Die einfache Antwort: natürlich schon probiert, aber es ist mir schlicht zu öd. Mein Gemüt macht da nicht mit, die Trostlosigkeit der Indoor-Strampelei raubt mir Energie und Motivation. Demnach also Turn-Spaß statt Radel-Fad. In den kommenden Wochen und Monaten – die dunklen und kalten – werde ich also immer wieder mal Freeletics-Sessions einstreuen (damit der Hund nicht traurig schauen und mein Chef mich nicht rauswerfen muss).

Freeletics als schnelle Alternative für daheim und die kalten Monate

Freeletics, das heißt Training mit dem eigenen Körpergewicht wo und wann immer man will. Man braucht lediglich ein Smartphone und eine Matte. Bei den Übungen wird der Körper wird ganzheitlich in einem Bewegungsablauf trainiert – und das bei hoher Intensität. Wie Cross Fit eigentlich, nur ohne Gerätschaft. Die Workouts dienen dabei als Konditions- und Krafttraining. Die App mit den Trainings gibt’s gratis und man kann aus zehn Workouts wählen. Die Trainingsinhalte bestehen aus alten Übungsklassikern. Kurz: Freeletics vereint viele vorhandene Prinzipien aus Functional Training, Cross Fit, HIT und HIIT zu einem eigenen Fitnesskonzept. Und genau das passt mir in den Herbst- und Wintermonaten, in der Base-Phase des Trainingsjahres, gut in den Plan. Die Turnerei soll die allgemeine Fitness, Kraft und Stabilität verbessern.

Prometheus schickt mich auf die Matte

Heute war ich deshalb mit Prometheus – Freeletics Workouts tragen die Namen griechischer Gottheiten –  am Start. Und so hat das Workout ausgesehen:

prometheus_freeletics

Folgende Anpassungen habe ich vorgenommen:
Squats habe ich zusätzlich mit einer 12 kg Kettlebell absolviert. Situps habe ich mal gerade, mal schrägt zu den Füßen gemacht.

Nach 5 Runden (110 Climbers, 39 Liegestütze, 110 Situps, 250 Hampelmänner) und knapp 25 Minuten war ich durch und richtig nassgeschwitzt. Als Nachschlag hab ich mir dann noch ein paar Bizeps-Curls gegönnt. Inklusive 5 Minuten Aufwärmen insgesamt rund 40 Minuten Bewegungszeit.

Das Fazit: Abwechslung im Trainingsalltag

  • Freelatics Workouts sind intensiv und abwechslungsreich
  • immer & überall zu machen
  • vor allem für allgemeine Kräftigung in der Offseason bz. zu Beginn des Trainingsjahres
  • für spezifischen Muskelaufbau und Kraftzugewinn (v.a. fürs Radfahren) braucht es trotzdem klassisches Gewichtetraining

Summa summarum: Anstrengend war’s, aber gut. Aphrodite und Co, wir sehen uns in Kürze.

Hier die Freeletics Bodyweight-App herunterladen: iOS| Andriod
Und hier die Workouts zur Ansicht im Browser

 

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