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Frühlingserwachen

Erneuerung ist ein natürliches Prinzip. Das frische Grün und die allgegenwärtige Blütenpracht hat mich ermutigt, ebenfalls in meinen neuen Frühling zu starten. Und zwar so:

  • Bewegung: Wieder mehr Bewegung, eigentlich. Lange Bürotage in Kombination mit jahreszeitbedingt eingeschränktem Tageslicht verhinderten in den vergangenen Monaten zu oft, dass ich meinen Bewegungsdrang befriedigen konnte. Die gelobte Zeitumstellung tat das ihrige, dass ich nun wieder ausreichend Zeit für Radausfahrten nach dem Arbeitstag finde. Das fühlt sich gut an. Langsam komme ich wieder in einen (Trainings-)Rhythmus. Die Fahrräder werden auf Vordermann gebracht und mit neuen Komponenten ausgestattet (Berichte folgen!). Durch die neuergrünten Wälder zu radeln befreit den Geist und hebt die Stimmung. Nebs Renn- und Mountainbiken ist jetzt auch wieder regelmäßig Basketballspielen angesagt. Homecourt Türkenschanzpark, wenn jemand Lust hat.
  • Fasten: Zwei Wochen werde ich nur köstliches Gemüse, Obst, Nüsse und Samen verspeisen. In diversen schmackhaften Variationen natürlich. Und da gibt’s reichlich leckere Gerichte, die bereits auf meiner Liste stehen. 14 Tage ohne tierische Produkte, Zucker, Getreide, Kaffee. Grobe Orientierung gibt das Konzept des Basenfastens. Zwischenfazit Tag 4: Kein Problem eigentlich. Lediglich beim Abendprogramm mit FreundInnen störend. Das Ziel: Ein Neustart für den Körper.
  • Geist: Der körperliche Restart wird von einem Reset der Gedankenwelt begleitet. Das Ziel: Festgefahrene Denkmuster sollen als solche erkannt und losgelassen werden. Mit manchen Gedanken will ich mich einfach nicht mehr beschäftigen. Wird nicht leicht, ist aber wohl das wichtigste Element meines persönlichen Frühjahrsbeginns.
  • Beziehungen: Mit neuem Leben erfüllen. Mit anderen Spaß haben, das einfache Rezept.
  • Projekte: Starten oder endgültig begraben. Aus dem Kopf, auf den Boden. Oder in den Mist.
  • Zeug: Wegwerfen. Habe ich XY in den vergangenen zwei Monaten benutzt? Nein? Dann weg damit. Zwischenfazit: Zwei unvollendete Radprojekte unkompliziert per Willhaben verkauft und wieder mehr Platz im Kellerabteil geschaffen.

Also: Hallo Frühling, willkommen Leichtigkeit, Lust und Lebensfreunde!

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3 Kommentare

  1. angekommen.in angekommen.in

    Riegelbriefing folgt! 🙂

  2. Klingt alles recht gut – gefällt mir. Du musst mich übrigens bei einer Gelegenheit selbstgemachte Riegel für unterwegs „erklären“, hätte gerne für kleine Reisen (bis zu 7 Tage) Selfmade-Riegel zum überleben…

    Projekte starten und Co. – klingt auch gut. Zudem lerne ich gerade bei vielen Dingen auch mal „Nein“ zu sagen, das tut gut. Ich werde da jetzt anscheinend „älter“ und bissiger – sowohl beim durchführen, als auch absagen. Gut so – es ist alles ein Prozess, aus dem man (hoffentlich) gestärkt dann rausgeht.

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