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Go West Tour 2012

Darf ich vorstellen: Mr. Black. Treuer Gefährte seit Jahren. Für die tägliche Ausfahrt, für ausgiebige Wochenendtouren und seit vergangenem Sommer  Mehrtagestourer. Gemeinsam haben wir das Land der Berge von Ost nach West durchquert. Von Wien nach Feldkirch über schöne Passe wie Gerlosepass und Arlberg.

Fünf Etappen. Rund 750km, rund 30 Stunden im Sattel. Bei großartigem Radfahrwetter – kaum Wind und moderate Temperaturen – einige Höhenmeter pedaliert. Mein Heimatland Österreich mal richtig kennengelernt.

Wichtige Erkenntnisse:

  • Es hat einen Grund, warum es in der Nationalhymne heißt “…Land der Berge”. Beste Grüße oben genannte Erhebungen.
  • Eine 11-23 Kassette mit einer Zweifachkurbel ist im Westen dieses kleinen Landes im Herzen Europas keine allzu komfortable Sache. Besonders wenn der Flachländer mit extra Gepäck unterwegs ist.
  • Zum Material: Mein Brooks Sattel ist die erste Wahl für längere Touren. Die Vaude Off Road Satteltasche ersetzt den Rucksack wunderbar. SKS Raceblades sind ausgesprochen leicht und in sekundenschnelle angebracht und readjustiert.
  • Schöne Berge zu erklimmen ist besser als gegen unnachgiebigen Gegenwind im Tal zu kämpfen. Für Radler nichts neues freilich.
  • Vorarlberg ist tatsächlich recht überschaubar. Ländle halt. Der Arlberg hingegen ist ein wirklich eindrucksvolles Gebirge.
  • Für die Sportler: Eine Tour quer durch Österreich ist ein richtig wirkungsvolles Radtrainingslager. Neben Erfahrungen habe ich auch eine großartige Radform mit nach Hause gebracht. Stichwort „super Beine“ bei den folgenden Ausfahrten.
  • Täglich fünf bis sechs Stunden alleine auf dem Rad unterwegs zu sein gibt mir unfassbar viel Energie. Gleichsam das Essen danach.

Ich konnte bereits bei der Ankunft in Wien nicht mehr aufhören, über weitere Touren nachzudenken.

Was mich auch dazu veranlasst hier neue Vorhaben zu skizzieren – doch diesmal ein wenig anders: Ausland, Moutainbike – ich hoffe du vergiebst mir Mr. Black – und häufiger im Millionen-Sterne-Hotel nächtigen.
Die Tour wird zudem noch umfangreicher sein. Und deshalb auch konditionell und – so zeigt die Erfahrung – auch kräftemäßig wesentlich härter sein. Ein Gruß an dieser Stelle an die Oberschenkel. Wir werden noch gute Freunde werden.

In diesem Sinne habe ich bereits im kaltnassen Winter begonnen, mich in den Sattel zu schwingen und die viel zitierte Radform und die oft besungene Grundlagenausdauer zu kultivieren. Mit neuer Beleuchtungsgerätschaft in der post-Büro-Dunkelheit durch den Streusplitt pflügen, so das Programm. Und hier schließt sich der Kreis, denn mein Begleiter in finstrer Nacht ist so dunkel wie eben diese.

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