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Saison zweinullvierzehn

Nach dem beinbedingten Radausfall im Sommer, hat mich der sportliche Ehrgeiz und die Neugierde wieder gepackt. Zudem ist die Trainingslust nach der erzwungenen de facto Erholungszeit groß. Ich plane also bereits mein Sportjahr 2014. Und dieses wird heuer schon recht früh beginnen.

Saisonhöhepunkt definineren, immer der erste Schritt einer Trainingsplanung. Worauf will ich mich also schon jetzt freuen? Die Antwort: Zweivierzehn soll ein Brevet (bzw. eine -serie) Höhepunkt meines Formaufbaus sein. Eine Langdistanzradveranstaltung, also.
Aufmerksam geworden auf diese Art von Radsportveranstaltung bin ich über den gern gelesenen Blog 54elf.de. Markus schrieb dort über seine Vorbereitungen auf und die Teilnahme an LEL 2013. Von London nach Edinburgh und wieder zurück. 1400 km. Mit einem Haufen anderer Randonneure. Da war ich sofort am Haken. Nach kurzer Recherche erfuhr ich, dass es da weltweit feine Langstreckenradlereien gibt. Viele an meinen Lieblingsorten. Z.B. Vancouver Island,  in den Rocky Mountains, eben in England oder in Neuseeland etc. Jedenfalls war der Entschluss bald gefasst, auch mal länger mit anderen Menschen rumzuradeln.
Zudem gibt’s 2015 wieder die größte Brevet-Veranstaltung. Namentlich Paris-Brest-Paris. Dieses Ereignis findet nur alle vier Jahre statt. Olympiagleich. Qualifikation notwendig. Fernziel, check.

Jedenfalls will ich im Frühjahr an einem 200 km Brevet in Österreich teilnehmen. Und/oder eventuell an der Race Around Austria Challange im August. Ja, auch hierzulande gibt es offenbar eine kleine Community und die Möglichkleit an einer offiziellen Brevet-Serie teilzunehmen. Ob ich dann quasi Serien-Täter werde – 300 sind ja auch nicht mehr viel weiter – wird sich weisen.

Wie wird das Training dafür aussehen? Tja, radgefahren bin ich ja triathlontrainingsbedingt immer schon viel und gerne. Das wird jetzt noch mehr werden müssen. Auf Kosten der Lauftrainigsstunden.
In der Vorbereitung will ich jedenfalls auch gleich neue Reize einstreuen: Im kommenden Winter will ich endlich an einem Wintertriathlon teilnehmen. Langlauf statt schwimmen. Sicherlich sehr lustig. Dazu noch bei ein, zwei reinen Langlaufrennen mitmachen. Ganzkörper- und Grundlagenausdauertraining mittels Langlauf, so der Plan.
Dieser sieht demnach ein Langlauf-Trainingslager im Schiurlaub am Arlberg vor. Die Liopen in Lech sollen echt fein sein. Wintertriathlon in Faistenau und 3-Täler-Lauf stehen gerade auf meiner Liste. Danach noch ein Radtraingslager im März. @home, voraussichtlich. Ein kurzer Triahtlon maybe.  Abwechslungsreiches Training mit Kettlebells, Basketball, vielleicht ein bisschen klettern usw. Zudem auch wieder mehr Schwimmen. Mich im Wasser zu bewegen macht mir Spaß. Im Sommer will ich deshalb auch ein paar Open Water Schwimmbewerbe einstreuen. Zuvor gibt’s aber Anfang April den ersten Sasionhöhepunkt im Sattel.

Momentan bin ich also gerade dabei, meinen abwechslungsreichen Trainingsplan niederzuschreiben. Und – ja, das muss natürlich auch sein – wieder einmal über ein neues Rad nachzudenken. Zu beidem ‚more to come‘, wie der Engländer sagt. Saison zweivierzehn beginnt jedenfalls schon jetzt und wird keinesfalls nullachtfünfzehn.

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2 Kommentare

  1. Wow, schön zu sehen das mein LEL – Erlebnis dich inspiriert. Sehr cool und vor allem ganz viel Spass bei den ganzen Vorbereitungen und Planungen. Vorfreude ist schliesslich immer die schönste Freude und ich kann dir aus Erfahrung sagen: ist es dann erstmal vorbei, ist man darüber ziemlich traurig. Aber LEL 2017 steht ja quasi vor der Tür 🙂

    Dir alles Gute für die Vorbereitung deiner Langstreckenprojekte!

    • angekommen.in angekommen.in

      Hi Markus! Ja, deine Post-Renn-Berichte waren echt interessant zu lesen und haben mir einfach Appetit gemacht. 🙂 Dir auch alles Gute für die kommenden Unternehmungen!

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