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LEL2017: ein Jahr Training bis zum Start

In einem Jahr startet London-Edinburgh-London. Und ich stehe hoffentlich am Start. Hoffentlich deshalb, weil man sich für LEL nicht qualifizieren kann (oder muss). Vielmehr beginnt die Anmeldefrist fürs gemeine Radvolk am 20. Januar 2017. Erst dann wird sich zeigen, ob ich einen Startplatz ergattern kann.

Derweil werde ich fleißig trainieren.

Update & aktuelle Trainingserfahrungen und -weisheiten:

  • Die Beine werden besser und besser. Ich versuche mehr Regelmäßigkeit in mein Radtraining zu bekommen. Also vermehrt auch wochentags und in Dämmerung und Dunkelheit zu radeln. Durchschnittlich fahre ich derzeit rund 150-200 km pro Woche. Absolut keine großen Zahlen, aber wie kürzlich geschrieben versuche ich das Training derweil noch möglichst abwechslungsreich zu gestalten.
  • Zum Thema Abwechslung: Laufen geht derzeit schon mal nicht. Die linke Seite schmerzt im Laufschritt. Mal schauen, wie sich dieses lästige Gebrechen entwickelt. Mein Körper ist aber da recht schlau und wird sich schon zu helfen wissen.
  • Verletzungen und Rückschläge: (Achtung superschlauer Lebenshilfe-Ratschlag!) Im Sport wie im Leben gibt es immer wieder Rückschläge und Enttäuschungen. Man muss sich darauf einfach einstellen. Mir gelingt das mal besser, mal schlechter – und mal gar nicht. Aber übend werde ich auch hier erfahrener. In den kommenden 365 Tagen werden sicherlich noch einige kleinere und vielleicht größere Wehwehchen auftauchen. Aber diese werden auch wieder vergehen. Das Auf und Ab wird sich auch während des Rennens fortsetzen. So gesehen alles nur eine gute Vorbereitung.
  • Ab in die Muckibude: Immer wieder angedacht, nie realisiert. Ab kommenden Freitag werde ich dem Fitnesscenter eine Chance geben. 17 Tage werde ich meine Kompatibilität mit Kraftgeräten, Freigewichten und Rudermaschinen (und Fitness-Studio-Menschen) testen. Und danach entscheiden, ob ich eine langfristige Mitgliedschaft abschließen will. Ich erhoffe mir davon einfach mehr Disziplin bei der Kräftigung meines bürositzgeschwächten Körpers. Das Ziel: 2-3 Mal abends oder frühmorgens an die Geräte, bestenfalls in Begleitung. Was mich bislang abgehalten hat: Die Kosten. Und ganz generell das Training drinnen. Wenn man den ganzen Tag im Büro rumhängt, will man dann nicht nochmals in klimatisierten Räumen schwitzen. Diese Zweifel sind nach wie vor da, aber gleichzeitig auch mehr Lust auf ausgewogeneres Training. Tagelang im Sattel zu sitzen braucht gut ausgeprägte Stütz- und Haltemuskulatur. Bessere Haltung, mehr Kraft – her damit!
  • Für die Motivation habe ich mir jüngst die absolut sehenswerten Filme „Brevet“ und „Transcontinental: Race to Istanbul“ (free!) angesehen. Das Transcontinetal Race No4 ist übrigens derzeit voll im Gange und neben den lesenswerten Blogpostings veröffentlicht Francis Cade täglich kurze Vlogs vom Renngeschehen. Unbedingt reinschauen! Dieses Rennen durch Europa hat sich ebenfalls bereits in Herz und Hirn festgesetzt.
  • Equipment: Morgen kommt mein neuer Brooks Sattel an! Mal schauen, wie sich der Brooks Swallow mit meinem Gesäß verträgt.

Und last not least zur lieben Bloggerei: Ich werde versuchen in Zukunft ein wenig Video-Content in die Berichte hier einfließen zu lassen. Vor der Kamera etwas zu erzählen ist ausgesprochen ungewohnt und fühlt sich richtig merkwürdig an. Man wird sehen. Be afraid!

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