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Pyrenäen-Tour Vorbereitung – oder: Schau ma mal…

In 3 Wochen werde ich bereits die erste Etappe meiner Trans-Pyrenäen Tour in Angriff nehmen. Am 7. Juli starte ich aus Llançà in die Berge. Bald, eigentlich. Bis dahin gibt es noch einiges zu tun. Diese to-do Liste kann ich gleich hier online stellen. Auch um selber nachlesen zu können.

  •  Beine in Ordnung bringen: Die Schienbeine machen, seit der Absolvierung einiger zu intensiver (Intervall-)Laufeinheiten, Probleme. Es zieht in den unteren Extremitäten. Irgendetwas ist hier gereizt, entzündet o.ä. Physiotherapeutin of choice legt bereits Hand an. Gelaufen wird natürlich nicht mehr. Radgefahren momentan auch nicht. Und das macht mir Sorgen. Formtechnisch nicht ganz günstig, diese Zwangspause. Jetzt heißt es abwarten und mit Stabiübungen, bisschen Schwimmen und Kettlebell-Training die Form zu konservieren. Und Speck anzusetzen, um dann davon zehren zu können. Klar. Ich will nicht in den Pyrenäen realisieren, dass mechanische Probleme mich an der Durchquerung hindern.
  • Neue Reifen: Conti Mountain King II Protection. Für mehr Pannensicherheit. Mein aktueller X-King wird mich als Reservemantel begleiten. Exkurs Reifen und MTB, hier.
  • GPS: Garmin Dakota 20. Knapp 200 Euro für (hoffentlich) weniger Irrfahrt. Wer mich kennt weiß, dass dieses Geld gut investiert ist. Wo geht’s da jetzt weiter? Egal, ich fahr einfach drauf los. Und dann zumeist wieder retour.
  • Rückfahrt organisieren: Komme per Flugzeug und reise wieder ab per…ja wie eigentlich? Die Rückfahrt von der Atlantikküste gestaltet sich schwieriger als gedacht.
    Radtransport per Zug ist quasi unmöglich. Flüge aus der Region recht kostspielig. Option Numero Uno derweil: Busreise. 22 Stunden nach München, knapp 150 Euro. Großer Nachteil: Kein Radtransport. D.h. ich müsste den Drahtesel zerlegen und in zwei Kartons verpacken. Abfahrt 21.7. ist fix, mangelnde Flexibilität auch ein Nachteil.
  • GoPro und Fotoapparillo: Kommt die Action-Cam mit ins Geierland? Welches Fotoequipment wird in den, ohnehin recht kleinen, Rucksack gepackt?
  • Probepacken: Ist mein treuer Rucksack überhaupt in der Lage, all das Zeug aufzunehmen? Diese Frage sollte alsbald geklärt werden. Fotos von der Packsession und ein überblick über das Einzupackende wird es hier geben.
  • Verpflegung: Super Riegel einkaufen? Selber backen? Ich werde gewicht- und platzbedingt wohl nur eine kleine Ration mit auf Reisen nehmen. Vorrat werde ich tagesaktuell ergänzen. Mit lokalen Köstlichkeiten. Der Essensaspekt soll ja auf der Tour – und in der Berichterstattung von selbiger – auch nicht zu kurz kommen.

Viele weitere Pünktchen sind noch offen. Ich will mich aber nicht mit jeder Kleinigkeit beschäftigen. Planen bis ins kleinste Detail macht mir keinen Spaß. Ich steige am 6. Juli in Schwechat in den großen Stahlvogel und werde dann auf der iberischen Halbinsel schauen was passiert – mit mir und um mich herum. Schau‘ ma mal, dann seh‘ ma schon.

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