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TCR Test-Ride: von Imst nach Wien in 5 Tagen

Am 19. August steige ich in den Zug nach Imst. Mit meinem neuen Rad. Ich will einen potentiellen Streckenabschnitt des Transcontinental Race fahren – und unbekannte Flecken Österreichs radelnd. In 5 Tagen will ich also aus Tirol, über Timmelsjoch, Monte Grappa, durch den Triglav Nationalpark, über die Soboth und entlang der Drau und der Ostgrenze Österreichs nach Wien fahren. Als Test für Kopf, Körper und Ausrüstung. Und als Auszeit und Abenteuer.

Die rudimentäre Routenplanung für den Test-Ride sieht so aus:

Fakten:

  • Start: 19.7. (mit einem kurzen Prolog am Abend, da ich nicht in Imst nächtigen will)
  • Streckenlänge: 1.100 Kilometer
  • Highlights: Timmelsjoch (2.474m), Monte Grappa (1.775m), Triglav Nationalpark, Soboth (1.346m), Südsteiermark und burgenländisches Grenzland
  • Gefahren wird aus Gründen der Race-Simulation übrigens bei jedem Wetter, zudem ist das Bahn-Ticket bereits gebucht.

Ziele mit Blick auf das Transcontinetal Race:

  • Körperliche Belastung: Wie verträgt der Körper Belastungen von 200+ Kilometer pro Tag?
  • Pacing: Wie kann ich die Tempogestaltung bei derartigen Distanzen anlegen? Schneller fahren und längere Ruhepausen oder länger im Sattel, dafür weniger intensiv?
  • Unterkunft: Wie funktioniert die Unterkunftsfindung bzw. das Biwakieren? Komfort eines Bettes vs. zeitsparendes Schlafen am Straßenrand.
  • Ernährung: Wie kann ich die permanent Energiezufuhr aufrechthalten (und das bestenfalls mit hochwertigen Lebensmitteln)? Welche Snacks sind wo erhältlich und gut verträglich? etc.
  • Ausrüstung: Passt die Sitzposition auf dem neuen Rad? Ist der Sattel geeignet? Braucht es Anpassungen bei Kleidung? Funktioniert das Equipment bei schlechtem Wetter?
  • Routenplanung: Die gewählte Route führt mich auf einen Teil der Strecke des TCR, also über Timmelsjoch und Monte Grappa (bevor ich mich dann gen Norden orientiere, anstatt Richtung Hohe Tatra weiterzufahren). Hier will ich einfach Eindrücke sammeln und ggf. Quartier-Optionen prüfen bzw. ggf. die Routen-Planung adaptieren.

Neben alldem freue ich mich vor allem aufs Unterwegssein und Ankommen. Voll im hier und jetzt. Nur radeln, essen, schlafen. Und in die Gegend schauen.

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