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Weekly Digest #1: Ritchey Road Logic, NZ, Heliskiing, Sarajevo

Im Weekly Digest gibt es interessante Fundstücke der vergangen Woche. Diesmal am Start: das neue Rennrad aus Stahl, ein Brevet am anderen Ende der Welt, Skifahren mit Lufteinsatz und Einstimmung auf Sarajevo.

1: Neue Göttin aus Stahl

Zu Allererst: Mein selbst aufgebautes Ritchey Road Logic ist fertig. Also fast, weil Vorbau und Sattel sind noch provisorisch bzw. zu Testzwecken montiert. Dennoch bin ich gestern zum ersten Mal auf der Stahlgöttin ausgeritten, in der Wintersonne und entlang der Donau. Und was soll ich sagen, ein Genuss! Der makellos verarbeitete Stahlrahmen passt mir perfekt. Zudem bietet der Werkstoff Stahl die perfekte Kompromisslösung zwischen Komfort und Steifigkeit. Auf der neuen Götting können sicherlich auch 100+ Kilomter Ausfahrten absolviert werden, ohne dass man danach gelähmt aus dem Sattel gehoben werden muss. Sicherlich tragen auch die 25er Reifen das ihrige zum Komfortgewinn bei. Und wenn das Fahrrad absolut geräuschlos dahingleitet, nur das Abrollgeräusch der Laufräder und das leise Surren der blitzsauberen neuen Kette, dann schlägt das Rennradfahrerherz natürlich höher. Das (frischverliebte) Kurzfazit des Erstausrittes: Wunderbar! Vorbau noch 1-2 cm kürzer, dazu Feintuning hier und da, und die Göttin ist annähernd ohne Makel. Dann haben nur noch meine winterschwachen Beinchen ein wenig Tuningbedarf.

2: Radtour durch Neuseeland

Und weiter mit Stahl: Auf meinem liebsten Stahlbike-Blog lese ich unlängst über die Tour Aoteroa, ein Radrennen, das 3.000 km quer durch mein fernes Neuseeland führt. Start des Brevets ist Cape Reinga, das Ziel Bluff, der südlichste Ort der Südinsel. „No entry fees, no prizes, just an unforgettable ride that will take from 15 to 30 days.“ Sehr fein. http://stahlrahmen-bikes.de/stahlrahmen-hersteller/neuseeland-von-nord-nach-sued-sword-cycles-backpacking-29er

3: Rottenberg went Heliskiing

Ja, der Rottenberg war Heli-Schifahren. Offenbar mit dem Raich Benni. Eine Frechheit an sich – weil Neid und so. Nebs Video- und Fotomaterial nähert sich der Mann in seinem Text auch der Grundsatzfrage: Soll man einer Elite den teuren Spaß verbieten – während der Massentourismus weit schlimmere Folgen hat? http://www.derrottenberg.com/heliskiing-ein-trip-zur-grundsatzfrage/

4: Würstelstand informiert über Pitawerk

Der Vienna Würstelstand macht mich darauf aufmerksam, dass ich noch immer nicht im Pitawerk war. Ein Versäumnis, offenbar. http://www.viennawurstelstand.com/index.php/eating-out/pitawerk-cute-eatery-serving-up-balkan-pita-made-from-an-old-masters-recipe/

5: Wohnen im Gemälde

Aus der Kategorie Skurriles: Wollte man immer schon, hat es nur noch nicht gewusst: Für 9 € kann man wohnen, wie in einem Van Gogh-Bild. Gesehen bei Airbnb: https://www.airbnb.fr/rooms/10981658

6: Sarajevo in Wort und Bild

Anfang April geht es mit dem Bus nach Sarajevo, Bosnien. Dafür schaue ich gerade Dokus und lese gerade ein wenig quer. „Do You Remember Sarajevo?“ – so heißt so ein bosnisch-herzegowinischer Dokumentarfilm, der nur mit Amateurvideos Einblicke in die Lebensrealität der Menschen in Sarajevo während der 1425-tägige Belagerung gibt. Super Idee, eindrücklich-bedrückende Dokumentation.

Ebenfalls im Zuge meiner Recherchen zu Sarajevo gefunden: Anthony Lyod’s „My War Gone By, I Miss You So“. Auch der britische Kriegsberichterstatter Anthony Loyd beschreibt in seinem Buch „My War gone by, I miss you so“ den Alltag in Sarajewo im Sommer 1993. Er erzählt von Scharfschützen, grauenhaften Kriegsverbrechen, den Alltäglichkeiten des Krieges. Und reflektiert gleichzeitig über seine eigene Rolle als Journalist inmitten des Chaos. Lesen! http://www.amazon.de/My-War-Gone-By-Miss/dp/0140298541

Und nochmals Bike-Content aus Sarajevo zum Abschluss: Mit dem Mountainbike die Bobbahn der Olympischen Spiele 1984 runter. Schaut spaßig aus!

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