Zum Inhalt springen

Weg den Dreck – Part 1

Genug ist genug.

Bücher, ein Monitor, DVDs, ein Skateboard, Trinkflaschen, Radteile, Magazine, Kleidung, Schuhe, Dekoartikel, Lernkarten und vieles mehr türmen sich auf zu einem Mt. Uselessness. Nicht tektonische Plattenverschiebungen, sondern 30 Minuten rasende Räumerei waren für diese Unratverwerfung in der heimatlichen Wohnzimmerebene verantwortlich.

Ich will Zeug loswerden. Unnützes und unbenutztes. Dieses Ansinnen begleitet mich nun schon seit geraumer Zeit – immer wieder befeuert durch ermunternde Gespräche mit Emanuel und diverse Minimalismus-Blogs im Netz. Und jetzt habe ich, ganz nach dem Motto „Projekte starten oder endlich begraben„, endlich damit begonnen. Den letzten Motivationsschub gaben mir Einblicke in dieses minimalistische Appartement. (Btw: Das neue Buch der Verfasser dieser Blog-Autoren „Everything That Remains“ ist eine Leseempfehlung.)

Um den Schwung nicht zu verlieren und den Krempel auch tatsächlich endgültig loszuwerden, habe ich die Mitte des Wohnzimmers als Entstehungsort des Müllgebirges auserkoren. Dort stört es nämlich gewaltig und wandert wie eine alles verschlingende Sanddüne durch den Raum. Kein Dauerzustand also. Der wandernde Dünenberg zwingt zum Weitermachen.

Was erwarte ich mir von der groß angelegten Entrümpelungsaktion?
Ruhe, Übersicht, Reduktion, Mobilität.
In meiner Wohnumgebung und damit auch in meinem Leben.

Genug Unruhe, genug Unübersichtlichkeit, genug Zuwachs, genug Starrheit.
Genug davon.

Weg den Dreck.

Share on Google+Tweet about this on TwitterShare on Facebook

4 Kommentare

  1. […] Dem guten Stefan geht es ähnlich zur Zeit, auch er widmet sich neuen Wegen und Zielen im Leben und dem “Freimachen”… also die materielle Last des komfortablen, europäischen Lebens ein wenig zu minimieren. Und bloggt darüber. […]

  2. Das mit dem Berg ist bei mir auch so – und klappt recht gut. Ich beginne auch beim aufräumen immer im großen Zimmer und beginne alles Unnütze (oder auch Schmutz beim Putzen) in das kleine Zimmer zu schaffen und dort anzusammeln. So geht es der Reihe nach durch alle Räume (die 2 plus Küche, Badezimmer) und danach bleibt am Schluss das kleine Zimmer, wo dann eben einfach nur die Wahl bleibt: aufheben und DORT irgendwo verstauen (Chance ist recht hoch, das es mich nervt und damit loswerden will binnen kürzester Zeit) oder gleich wegschmeißen und losbekommen.

    Immer ein Freiheitsgefühl, auch wenn ich noch immer nicht am Ende bin. Es ist nämlich mehr, als man sich so vorstellt. Viel mehr, obwohl fast nichts da ist. So wie z.B. ein Kabel, dass man nur einmal im Jahr braucht, aber zu wertvoll ist zum wegschmeißen und wo dazugehört… hasse es, aber „muss“ es aufheben. Und so geht das dann dahin… :/

    • angekommen.in angekommen.in

      Sehr wahr, sehr wahr. Und weil es tatsächlich ein schönes Gefühl ist, beginnt sich bereits der nächste Berg aufzutürmen.

  3. Yeah – sehr fein. 🙂 *ich freu mich und bin selber auch wieder bei der nächsten Etappe*

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.